Unsere erste Besichtigung

Unsere erste Besichtigung

Vor einem Monat war es soweit, wir hatten unsere erste Besichtigung! Das ging doch schneller als gedacht, schließlich haben wir ziemlich konkrete Vorstellungen und sind erst seit Anfang des Jahres auf der Suche.

Das Haus ist mir beim Durchforsten der Immobilienportale aufgefallen. Es ist schon länger im Angebot und entspricht von den Eckdaten unserem Beuteschema. Allerdings habe ich ihm bisher aufgrund der utopischen Kaufpreisvorstellungen des Verkäufers keine Beachtung geschenkt. Doch da der Markt im Augenblick ansonsten abgegrast ist und ich einfach neugierig war, wo sich das Haus befindet, habe ich das Exposé angefordert. Die Antwort der Maklerin ließ nicht lange auf sich warten. Nach kurzer Durchsicht der Unterlagen stand fest, dass die Immobilie für uns nicht in Frage kommt. Zwar ist die Lage ist sehr schön und durchaus beliebt, entspricht aber nicht unseren Vorstellungen, da die Stadt fußläufig nicht mehr erreichbar ist. Damit war das Thema für uns eigentlich erledigt. Eigentlich… Denn zusätzlich zu dem Exposé bekam ich noch einen virtuellen Rundgang durch das Haus zugeschickt. Und was soll ich sagen, das Haus hat uns begeistert! Die Aufteilung und die Ausstattung entsprechen total unserem Geschmack, wir könnten quasi direkt einziehen. Das Grundstück ist überschaubar und pflegeleicht angelegt und trotzdem groß genug, um eine Schaukel und einen Sandkasten aufzubauen.

Uns war schnell klar, dass wir um eine Besichtigungstermin nicht herum kommen. Denn nur vor Ort kann man ein Gefühl dafür entwickeln, ob man sich zuhause fühlen könnte. Bei der Besichtigung merkten wir, dass der virtuelle Rundgang nicht zu viel versprochen hatte, wir haben uns direkt wohl gefühlt. Das Haus ist hochwertig ausgestattet, sehr gepflegt und bietet verschiedene Nutzungsmöglichkeiten. Es kann sowohl als Ein- als auch als Zweifamilienhaus genutzt werden, wodurch wir flexibel bleiben würden. Einziges wirkliches Manko ist, dass das Haus quasi in den Hang hinein gebaut wurde. Das heißt, dass man hinter dem Haus nur einen kleinen Grünstreifen hat und dann direkt die Steigung beginnt. Wenn man im Wohnzimmer sitzt, hat man dadurch keinen freien Blick in den Garten, sondern schaut direkt auf eine begrünte Mauer. Auch wenn es im ersten Moment irgendwie gemütlich wirkt, kann es doch sein, dass man sich auf Dauer eingeengt fühlt. Der Gartenbereich neben dem Haus hat dafür die perfekte Größe. Wenn dieser Bereich nur hinter dem Haus wäre… Gegen Ende der Besichtigung berichtete uns die Maklerin dann noch, dass es eine Preisreduzierung gegeben hat. Der Kaufpreis war immer noch hoch, aber zumindest war der Verkäufer scheinbar verhandlungsbereit. Somit war zumindest dieses Argument schon einmal aus der Welt. Bleibt noch die Lage… Nach der Besichtigung haben wir noch einen kleinen Spaziergang durch die Nachbarschaft gemacht. Keine 200 m entfernt haben wir einen richtig schönen und großen Kinderspielplatz und einen kleinen Park entdeckt. Auch zum Wald und zum Freibad ist es nicht weit die Umgebung scheint allgemein sehr familienfreundlich zu sein. Die Lage gefiel uns immer besser, damit hätten wir nicht gerechnet!

Wir haben die Eindrücke nun schon ein paar Wochen sacken lassen und immer wieder hin und her überlegt. Nach wie vor können wir uns nicht für das Haus entscheiden, was vor allem an der Hanglage liegt. Andererseits hatten wir im Haus ein wirklich gutes Bauchgefühl, waren von der Ausstattung und der Aufteilung total angetan und könnten uns vorstellen dort zu leben. Darum haben wir dieses Haus auch noch nicht ganz von unserer Liste gestrichen. In den nächsten Tagen stehen weitere Besichtigungen an und ich bin selbst total gespannt, welche Gefühle die Besichtigungen der anderen Häuser bei uns auslösen und wie die Suche nach unserem Traumhaus weiter geht.

Danica

Unser Traum vom Haus

Unser Traum vom Haus

In diesem Jahr soll er endlich wahr werden: Unser Traum vom Haus.

In den letzten Jahren habe ich viele Menschen auf dem Weg ins Eigenheim begleitet. Ich habe mitgefiebert und mich über die leuchtenden Augen gefreut, wenn das neue Zuhause gefunden war. Und nun ist der Tag gekommen, an dem ich für meinen Mann, unsere kleine Tochter und mich auf die Suche gehen darf! So ganz kann ich mein Glück ehrlich gesagt noch gar nicht fassen. Natürlich beobachte ich den Mark schon seit Monaten, wenn nicht sogar Jahren, ich kann gar nicht anders. Und darum weiß ich: Es wird nicht leicht. Aber ich weiß auch, dass ich all meine Energie in dieses Herzensprojekt stecken werde und dass wir unser Traumhaus finden werden.

Seit einigen Jahren wohnen wir in einer wunderschönen Altbauwohnung. Wir haben viel Platz, es ist nur ein Katzensprung bis in die Innenstadt oder ins Grüne und wir haben ein tolles Verhältnis zu unseren Vermietern. Es ist nicht abzustreiten, dass die Wohnung auch ihre Eigenheiten und ein paar Altersbeschwerden hat, aber gerade das macht sie erst recht charmant. Der Gedanke aus dieser Wohnung einmal auszuziehen, bricht mir wirklich ein kleines bisschen das Herz. Doch mit der Geburt unserer Tochter haben sich unsere Wünsche nach und nach verändert. Die Vorstellung, dass die Kleine im Sommer unbeschwert im Garten toben kann, lässt mein Herz höher schlagen.

Wir haben ziemlich konkrete Vorstellungen bezüglich der Lage, da wir die Lebensqualität, die wir momentan genießen, nicht aufgeben möchten. Den Luxus ganz spontan zu Fuß Eisessen zu gehen oder ohne großen Aufwand schnell ein paar Besorgungen zu machen, möchten wir nicht mehr missen. Uns ist durchaus bewusst, dass wir dafür an anderer Stelle ein paar Abstriche machen müssen. Die eierlegende Wollmilchsau, nach der viele Menschen suchen, gibt es nicht.

In den kommenden Tagen werde ich sämtliche Immobilienportale durchforsten, die Makler unserer Stadt kontaktieren und meine Augen und Ohren offen halten. Denn die besten Immobilien werden häufig gar nicht im Internet angeboten, weil sie bereits durch Mund-zu-Mund-Propaganda einen neuen Eigentümer finden. Es ist wirklich aufregend, die Immobiliensuche jetzt aus der anderen Perspektive zu erleben und nicht für einen Kunden, sondern für uns selbst ein neues Zuhause zu suchen.

Ich bin gespannt, wohin uns diese Reise führen wird und freue mich darauf, unsere Erfahrungen mit euch teilen zu können.

Danica